Derniere & PSD

Die schönen Tage von Aranjuez sind nun vorbei….

Das war’s, am Freitag war der letzte Kaiser und Gauklerin Tag. Nachdem ich am Donnerstag nachmittag gespielt habe, abends im Foyer geholfen und spät nachts ins Bett kam, ging es am Feiertag rasant weiter: 14:30 Uhr Vorstellung, 19:30 Uhr Vorstellung, Abbau, Dernierenfeier. Diese dauerte bis in die frühen Morgenstunden und war jede Übermüdung am nächsten Tag wert.

Doch es ist wie immer: Einerseits ist es gut, dass das Stück abgespielt ist, andererseits gibt es da …

„Post Show Depression (auch liebevoll ‚Post-Dramatisches Stress-Syndrom‘ genannt)

The feeling after a musical is over and you realize you have no life. After putting months into making a show perfect it is all over. It is a feeling of emptiness and sadness. Usually during the finale is when this begins. It can continue from then till weeks or months after the shows finished. You get little pangs when you see something that reminds you of the musical or when your sitting at home on a night when you would usually be performing or rehearsing. This depression is generally shared by most of the cast and the last show and cast party generally involves a lot of hugging, crying and beautiful parting words. When you run into one of your show family after this depression it usually involves a lot of hugging and crying and comes back for another couple of days. The only way to fully recover is to go head on into another project and remember all the good memories. It is a bittersweet feeling. It is only really understood by fellow theatre dorks.“

Als Kurzbeschreibung der derzeitigen Melancholie: Ich habe ein Bild von der Bühne vor Augen, einen Moment den ich mir abgespeichert habe als besondere Erinnerung. Der mich glücklich macht. Und ich weiß genau, dass ich dieses Bild in zwei Monaten nicht mehr werde abrufen können, genau wie die vielen kleinen My Fair Lady Momente. Ich versuche also gerade gleichzeitig Momente von „damals“ einzufangen und zu bewahren, wie ich versuche sie so schnell wie möglich abzustoßen und mich abzukapseln.

Aber gut, es rufen die Arbeit und die nächsten Projekte, zum Beispiel endlich mal das Skript Editing für „Der Doctor und die weiße Frau“.

Naja, ich kann mir viel einreden …

„Ihr Erbauer von Türen! Laßt den Menschen Raum, viel Raum für den Geist … „

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